Alle kennen Tamarindo. Alle träumen von Manuel Antonio. Doch wer wirklich in Costa Rica leben – nicht nur Urlaub machen – möchte, kommt früher oder später auch an einem Ort vorbei, der auf den meisten Reisekarten gar nicht erst auftaucht: Miramar.Ich lebe oberhalb von Miramar. Und ich möchte dir offen sagen, warum das für mich die beste Entscheidung war.
Vielleicht ist es auch für dich die beste Entscheidung.

Was ist Miramar – und wo liegt es überhaupt?
Miramar ist eine kleine Stadt im Kanton Montes de Oro, in der Provinz Puntarenas, im Zentralpazifik Costa Ricas. Mein Haus liegt oberhalb von Miramar, auf etwa 750 Metern Höhe. Es ist hoch genug, um dem tropischen Küstenklima zu entkommen. Und es ist nah genug, um den Pazifik trotzdem täglich zu sehen.
Der Name sagt alles: Mira el mar – „schau aufs Meer.“ Und genau das tust du hier.
Du siehst den Golf von Nicoya direkt von deiner Terrasse. Auch die Halbinsel Nicoya kannst du von dort sehen. Bei klarer Sicht erkennst du außerdem die Silhouetten der Inseln. Das gilt, wenn du auf dem richtigen Grundstück wohnst.
San José ist etwa 90 Minuten entfernt, der Flughafen Juan Santamaría in unter zwei Stunden erreichbar. Die Küstenstadt Puntarenas liegt nur 30 Fahrminuten entfernt. Man ist also nicht abgeschnitten von der Welt – aber weit genug weg vom Lärm.
Das Klima:
Der entscheidende Unterschied zur Küste
Wer schon einmal an der Küste von Puntarenas war, weiß es. Im Februar oder März zeigt das Thermometer oft 35 bis 38 Grad. Und das gefühlt rund um die Uhr. Für einen Urlaubstag am Strand ist das wunderbar.
Im Alltag auch? Für dich, der du dort leben und vielleicht auch arbeiten willst? Schnell erschöpfend.
In Miramar und oberhalb von Miramar in Orten wie Tajo Alto und Velasquez ist das anders.
Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei angenehmen 26 bis 28 Grad Celsius und kühlen Nächten, die wirklich erholsam sind. Kein Klimaanlagen-Zwang. Keine Erschöpfung nach dem Mittagessen. Stattdessen: frische Luft, Grün bis zum Horizont und Abende, an denen du draußen sitzt.
Vom „ewigen Frühling“ sprechen Einheimische und Auswanderer, die in mittleren Höhenlagen Costa Ricas leben. Und wer dieses Klima einmal erlebt hat, versteht sofort, warum.

Keine Touristen – aber auch kein Ende der Welt
Das ist vielleicht der Punkt, der Miramar so besonders macht. Es ist kein Touristenziel. Hier gibt es keine Backpacker-Bars, keine Souvenir-Shops, keine aufgeblasenen Preise.
Stattdessen: echtes Leben. Lokale Märkte, eine entspannte Gemeinde, Costa Ricaner, die dich nach drei Wochen mit Namen kennen.
Gleichzeitig bist du nicht isoliert:
- Supermärkte und Banken sind vor Ort vorhanden
- Krankenhaus im nahen Puntarenas
- Das Meer und die Strände des Zentralpazifiks in unter 30 Minuten
- Jacó, Manuel Antonio, Monteverde alle in unter zwei Stunden erreichbar
Für Menschen, die nach Costa Rica auswandern wollen, ist das eine seltene Kombination. Natur und Ruhe, ohne auf Infrastruktur zu verzichten.




Was ich aus meiner Terrasse sehe
Jeden Morgen aufwachen und auf den Golf von Nicoya schauen. Das ist keine Phrase – das ist mein Alltag.
In der Trockenzeit (Dezember bis April) leuchtet das Panorama scharf und klar. In der Regenzeit wird die Landschaft tiefgrün.
An klaren Morgen wirkt der Blick aufs Meer noch dramatischer. Wenn die Wolken sich auftürmen, sieht man ihnen zu, wie sie über das Wasser ziehen. Es ist nie langweilig.
Das hier ist keine Hochglanz-Werbung. Es ist der Blick, den ich jeden Tag habe.

Für wen ist Miramar das Richtige?
Miramar ist nicht für jeden. Wer Nachtleben sucht, viele Restaurants und den Flair von Nosara oder Santa Teresa, ist woanders besser aufgehoben. Kein Problem.
Aber wenn du zu einer dieser Gruppen gehörst, solltest du Miramar und die Umgebung im Blick haben:
- Du willst dauerhaft oder langfristig in Costa Rica leben – nicht nur Urlaub machen
- Dir ist Natur, Stille und ein echter Panoramablick wichtiger als Trubel
- Du arbeitest remote und willst konzentriert arbeiten – bei angenehmen Temperaturen
- Du planst deinen Ruhestand in Costa Rica und willst nicht in der Hitze schmoren
- Du suchst eine Immobilie, die sowohl als Wohnsitz als auch als Ferienvermietung funktioniert
Für all diese Menschen ist Miramar ein echter Geheimtipp. Nicht weil er versteckt ist – sondern weil ihn kaum jemand auf dem Schirm hat.



Ein Haus in Velasquez in der nähe Miramar – meine persönliche Empfehlung
Ich habe nicht zufällig oberhalb von Miramar gebaut. Ich habe Costa Rica erkundet, verglichen, abgewogen – und bin immer wieder hier gelandet. Die Kombination aus Höhenlage, Klima, Pazifikblick und Erreichbarkeit gibt es in dieser Form kaum woanders.
Wenn du neugierig bist, sieh dir mein Haus an.
Dann kannst du sehen, wie Wohnen nahe Miramar aussehen kann. Dort findest du Details zur Lage, zur Ausstattung und zu den Möglichkeiten.→ Zum Haus in der Nähe von Miramar

Fazit: Der beste Tipp, den du bekommen kannst
Costa Rica ist groß, vielfältig und oft missverstanden. Viele kommen hierher mit dem Bild von Stränden und Pura Vida. Dann kaufen sie ein Haus am Meer. In der Trockenzeit können sie es kaum bewohnen.
Miramar ist anders. Hier leben Menschen das ganze Jahr. Hier ist es nicht nur schön – es ist bewohnbar. Angenehm. Nachhaltig lebenswert. Und der Blick aufs Meer ist trotzdem immer dabei.
Du planst selbst einen Schritt nach Costa Rica? Schreib mir gerne – ich teile meine Erfahrungen ehrlich und ohne Schönfärberei.



